Schießstände
Jägerschießstand in Obornak
Der Jägerschießstand wurde am Ende der 1980er Jahre auf dem Gebiet hinter dem Jägerhaus in Obornak mit dem Zweck gebaut, dass das technische Personal der Försterei in Nagykanizsa, meistens Förster und Jäger, auf dem für die Übung des Gebrauchs von Kleinkaliberwaffen geeigneten Schießstand für „Laufende Scheiben“ ihre Schießfähigkeiten und die Sicherheit des Waffengebrauchs entwickeln können
Der Jägerschießstand wurde am Anfang von dem in dem Rahmen von MHSZ (Ungarischer Verteidigungsverband) funktionierenden Schützenklub bewirtschaftet, der nach dem Systemwandel unter dem Namen von Erdész Lövészklub (Förster Schützenklub) weitergearbeitet hat.
Auf dem Schießstand üben auch die in dem Jägerhaus übernachtenden Jagdgäste gern.
Jägerschießstand in Pusztaapáti
Der Schießstand in Ppusztaapáti wurde im Jahre 1991, in dem Garten hinter dem Jägerhaus gebaut. Am Anfang wurden nur Skeet- und Turm-Schießstände betrieben, die später mit einer, auf amerikanischer Art funktionierenden Trapmaschine ergänzt wurde. Dieser Schießstand konnte einem die Möglichkeit geben, neben der Übung von Olympischem Skeet Jäger-Skeet, Trap und Turm üben zu können.
In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre wurde das in den westlichen Ländern schon traditionelle Jagdparcours auch in Ungarn immer populärer. Diesem Trend folgend wurde auch der Schießstand in Pusztaapáti umgestellt, neue Wurfscheibenmaschinen (Hase, Teal und Battue) wurden eingebaut, die eigentlich die Bewegung von fliegenden Vögeln und laufenden Hasen imitiert haben. Diese Schießmethode hat sich den während der Jagd auf Kleinwilde vorkommenden Situationen wirklich geähnelt.
Nach der Entwicklung des Schießstandes wurde einem schon ermöglicht, neben Schießen mit Übungszweck Wettkämpfe auf dem Niveau von Komitats- und Landeswettkämpfen veranstalten zu können.
Außer des Wurfscheibenschießens mit Schrotflinten konnte man die Möglichkeit haben, auf dem, bis Ende des Jahres 2007 gebauten Niederwild-Schießstand auch Kugelwaffen benutzen zu können. Schießen kann nicht nur auf laufende Schwarzwilde und Hasen (Single und Double), sondern auch auf laufende Füchse geübt werden.
Auf dem 50-Meter Kugelschießstand kann mit Großkaliberkugelwaffen und Kurzwaffen (bis 9,5 mm) Schießen geübt werden. Der Schießstand kann nur mit Voranmeldung in Anspruch genommen werden, um in der Anwesenheit eines im Bereich des Waffengebrauchs zuständigen Hauptschützen Schießen üben, Waffen beschießen und Wettkämpfe veranstalten zu können.
Auch ein hygienisches Sanitärvorrichtungsgebäude gehört zu dem Schießstand.
Jägerschießstand in Sohollár
Der Schießstand in Sohollár – der im August 2016 gelegentlich des Jagdtags in dem Komitat eingeweiht wurde – besteht aus einem Olympischen Skeet-Schießstand, einem dazu gehörenden Trap-Schießstand, sowie aus einem egy Jagdparcours-Schießstand, wohin italienische MATTARELLI Maschinen eingebaut wurden. Man kann die Möglichkeit haben, die verschiedenen Scheibentype zu üben.
Neben den Schrotflintenschießständen wurde ein 100-Meter, Kugelschießstand mit zwei Schützenständen errichtet, auf dem auch Großkaliberkugelwaffen benutzt werden können. Der Schießstand ist sowohl für Übungs- und Trainingsschießen, Vorbereitung auf Jagdprüfungen, als auch für Veranstalten von Wettkämpfen geeignet. Die auf dem Jagdgebiet ankommenden Gastjäger haben da die Gelegenheit, vor der Jagd die Zielgenauigkeit ihrer Waffen ausprobieren zu können.
Jägerschießstand in Szaplányos
Der Jägerschießstand in Szaplányos, der für auch Mehrzwecksportschießen (Scheibe, Hase und Turm) geeignet ist, wurde im Jahre 2001 beendet. Auf der Spitze des 11-Meter-hohen Turms steht ein Aussichtsturm, woher man über den Fischteichen von Mórichely auf die Stadt Nagykanizsa eine atemberaubende Aussicht haben kann.
Sowohl unsere Jagdgäste und die Fachleute der Forstwirtschaft, als auch die Mitglieder der in der Umgebung befindlichen Jagdgesellschaften nehmen den Schießstand gerne in Anspruch.